Dipl.-Ing. (FH) Franz-Josef Johann


Aktuelle Themen und Berichte rund um die erneuerbaren Energien.

NEWS ZUR STROM PRODUZIERENDEN PELLETSHEIZUNG

e-ready: Bereit für den Stirlingmotor

e-ready: Bereit für den Stirlingmotor

Vorbereitet für die Nachrüstung

Noch nicht zu 100% sicher ob die eigene Pelletsheizung auch Strom erzeugen soll? – Kein Problem! Durch das e-ready-Paket welches zur Pellematic Smart bzw. zur Pellematic Condens einfach dazu bestellt werden kann, ist dann jeder Kessel fit für die Zukunft und die hauseigene Stromproduktion.

 

Dadurch wird die spätere Nachrüstung einfach, schnell und unproblematisch möglich, da die wichtigsten Schnittstellen für die spätere Aufrüstung zur Stromerzeugung bereits in diesem Paket inkludiert sind. Ob hydraulische Komponenten oder regelungstechnische Schnittstellen, der Pelletskessel ist bereit für die spätere Nachrüstung und so kann man sich für die Zukunft noch alle Optionen offen lassen. Dieses Feature wird ab Herbst 2017 bei der Pellematic Smart bzw. beim Pellematic Condens bis 14 kW zukaufbar sein.

 

Das e-ready-Paket ermöglicht Einfamilienhausbesitzer sich Schritt für Schritt unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen. Setzt man anfangs nur auf eine erneuerbare Lösung zur Beheizung des Hauses, so kann hier auch die Stromerzeugung durch einen Stirlingmotor zu einem späteren Zeitpunkt einfach nachgerüstet werden. Neben der Erzeugung der Wärme mit einem heimischen Rohstoff kann somit auch ein Teil des benötigten Stroms vor Ort und zur Verwendung im Eigenheim erzeugt werden. Die Strom erzeugende Pelletsheizung liefert neben der Wärme für Warmwasser und die Beheizung des Eigenheims auch Ökostrom zur Eigenbedarfsdeckung.

Pellet-Brennwert: Innovative Technik hält Einzug ins „Erneuerbare Energie Labor“
Im Rahmen ihrer Schulungen für Fachhandwerker und Auszubildende legt die Innung Köln stets Fokus auf eine praxisnahe Weiterbildung mit der aktuellsten Technik. Deshalb wird 2016 auch die neueste Generation der Pelletheizung als Vorführkessel dort Einzug halten: Der Pellet-Brennwertkessel Pellematic Condens vom Hersteller ÖkoFEN.
 
Pellet-Brennwertkessel ins Schulungsprogramm 2016 aufgenommen
Pellet-Brennwerttechnik ist die effizienteste und modernste Art um mit Pellets zu heizen. Dank der innovativen neuen Technologie kann die Pellet-Brennwertheizung auch bei höheren Rücklauftemperaturen, wie es in der Sanierung oft der Fall ist, eingesetzt werden. Für Dipl. Ing. Franz-Josef Johann von der ÖkoFEN Regionalvertretung AHE Alternative Heizungs- und Energietechnik ist es selbstverständlich sich für das Fachhandwerk und vor allem für deren Auszubildende zu engagieren. Deshalb stellt er schon seit einigen Jahren der Innung in Köln verschiedene Vorführkessel zur Verfügung.
 
Erhöhte Bundesförderung 2016 und weiterhin attraktive Landesförderung in NRW
Teilnehmer der Schulungen im „Erneuerbarer Energie Labor“ erfahren dort nicht nur alles Wissenswerte rund um die Technik der Pelletheizung, sondern zusätzlich auch die Details zur neuen APEE-Förderung, die zusätzlich zum MAP-Förderprogramm seit 1.1.2016 gewährt wird. Bei einem Kesseltausch winken dem Heizungsbesitzer bis zu 6.900 € Bundesförderung. Wird zusätzlich eine Solaranlage installiert, erhöht sich die Förderung auf bis zu 9.900 €. Durch die zusätzliche Landesförderung progres.NRW erhalten Sanierer, die auf Pellets und Solar umsteigen in NRW sogar bis zu 13.300 €.

Energetische Sanierung in einem denkmalgeschützten Haus. Hier ein gelungenes Beispiel:

 

 

 

auf dem Bild: 

Dipl.-Ing. F.-J. Johann (links), 

Sylvia Moll , Hauseigentümerin (2.v.r.)

 

 

 

 

 

Vergangenheit bewahren, Zukunft sichern.

 

Holzpellets und Solarthermie in denkmalgeschütztem Fachwerkhaus.

In Nümbrecht-Heddinghausen, zwischen Köln und Siegen, steht ein Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert. Das allein wäre noch nichts besonderes. Doch dieses Fachwerkhaus wurde energetisch saniert – unter Einhaltung aller Vorschriften des Denkmalschutzes! Hauptelemente der Sanierung sind eine Pelletheizung und eine Solarthermieanlage. Der Eigentümerin Sylvia Moll gelingt hier mit Beharrlichkeit und dem konstruktiven Mitwirken der Gemeinde Nümbrecht ein Spagat: Geschichte und Fortschritt gleichermaßen zuzulassen, in dem die erhaltenswerte Vergangenheit bewahrt und die Zukunft gesichert wird. Ein Baudenkmal einer energetischen Frischzellenkur zu unterziehen, ist machbar. „Probleme lassen sich umgehen, indem man frühzeitig Abstimmungsgespräche sucht und gemeinsam herausfindet, was möglich ist und in denkmalpflegerischer Hinsicht mitgetragen werden kann“, rät Walter Schmidt von der Gemeinde Nümbrecht. Im Falle des Fachwerkhauses von Frau Moll muss unter anderem besprochen werden, wie die Holzpellets ins Haus gelangen, wo sie gelagert werden sollen und wie viel Platz auf dem Dach eine Solarthermieanlage maximal einnehmen darf. Schwierige Fragen, die jedoch mit überraschend
einfachen Lösungen pragmatisch und einfach beantwortet werden: Die 20 Kilowatt-Pelletheizung wird
aus einem Gewebetank im Keller beschickt und ganze acht Röhrenkollektoren der Solarthermieanlage finden Platz auf dem Dach des Hauses. Historisches mit Innovativem kombiniert, ergibt nun ein durchaus stimmiges Bild. Davon konnten sich auch etliche Besucher und Besucherinnen im Rahmen der „Wochen der Holzpellets und Solarthermie NRW 2015“ der EnergieAgentur.NRW überzeugen.


 

 

Neue Broschüre:

Klimaschutz vor Ort: Erfolgreiche Beispiele aus NRW. Herausgeber: Energieagentur NRW, Oktober 2015.

Hier finden Sie den kompletten Artikel zum Nachlesen.