Moderne Holzfeuerungen sind so sauber wie noch nie.

Aus aktuellem Anlass in der medialen Berichterstattung:

Pelletheizungen tragen mit 0,3% zur bundesweiten Feinstaubbelastung (PM10; UBA 2020) bei!

Die Forderung des Umweltbundesamtes (UBA) aus Gründen der Lufteinhaltung auf das Heizen mit Holz zu verzichten, ist nicht nur mit Blick auf die Klimaschutzbemühungen des Bundes kontraproduktiv. Sie ist auch aus emissionstechnischer Sicht undifferenziert und wird dem Entwicklungsfortschritt moderner Pelletfeuerungen nicht gerecht.
In der Original Pressemeldung sind zudem weder die abgedruckten Verbote für Pelletheizungen, die gerade in allen großen Zeitungen für reißerische Headlines sorgen, noch die Zitate von Herrn Messner zu finden.

 

>> Zur Pressemeldung des UBA

 

Pelletheizungen gehören zu den saubersten Holzfeuerungsanlagen und nehmen mit einem Anteil von nur 0,3 % bei PM 10, bzw. von 0,6 % bei PM 2,5 auf die Feinstaubemissionen in Deutschland keinen Einfluss (Quelle: Umweltbundesamt).



Sie sind hocheffizient und arbeiten auf Basis eines nachhaltig verfügbaren Rohstoffes, der in Sägewerken aus den anfallenden Reststoffen wie Sagespänen gepresst wird.
Jede Pelletheizung spart jährlich 8 Tonnen CO2 ein. Das ist im Vergleich so viel, wie nur der Verzicht auf 3 Dieselautos einsparen könnte.
Zum Ausstieg aus fossiler Energie sind moderne Pelletheizungen ein unverzichtbarer Bestandteil um die Klimaschutzziele zu erreichen, denn bei der Energiewende spielt die Holzenergie eine entscheidende Rolle. So werden rund 2/3 der eingesparten CO2-Emissionen bei der Wärmeerzeugung durch moderne, automatisch betriebene, mit Holz und Pellets befeuerte Zentralheizungssysteme erbracht. Ohne diese Anlagen wird die von der Bundesregierung bis zum Jahr 2030 geplante Reduzierung der Treibhausgase bei der Gebäudebeheizung keinesfalls möglich sein.
Zudem soll laut Koalitionsvertrag ab 2025 jede neu eingebaute Heizung mit 65% erneuerbarer Energie betrieben werden. Wie soll das ohne moderne und saubere Holzenergie möglich sein?


Pelletheizungsbesitzer und solche die es werden wollen, setzen auf jeden Fall auf die richtige Technik, wenn es um die Vermeidung von CO2 und Feinstaub geht.


Lassen Sie sich durch undifferenzierte, sachlich falsche Pressemeldungen nicht verunsichern!

 

Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung!

 

>> Mehr zum klimafreundlichen Heizen mit Pellets lesen Sie hier


Von wegen Feinstaubschleudern!

Der SBZ Newsletter vom 04.11.2021 berichtet:

Bei Biomassekesseln und -öfen hat sich technologisch einiges getan. Ob mit Katalysatoren, Luftmischern, Partikelfiltern oder optimierter Feuerungstechnik ausgestattet – moderne Geräte verbrennen Holz sauber. (Joachim Berner, SBZ)

Flammen brodeln, sie knacken und zischen, tanzen und zucken. Flammen leben. Ohne Flammen kein Feuer. Aber sie treiben auch den schädlichen Staub mit sich fort, den ein Holzfeuer erzeugt. Der österreichische Pelletkesselhersteller Ökofen hat dem Feuer nun all seine Romantik genommen. Mit seiner neuen Technik verbrennt er Spänepresslinge flammlos und erzielt damit bislang nicht erreichte niedrige Emissionswerte. 


2 mg Staub pro m³ haben die Testerinnen und Tester des TÜV Austria bei einem 9-Stunden-Lastzyklusversuch gerade noch messen können. Zum Vergleich: Der in der Bundesimmissionsschutzverordnung festgeschriebene gesetzliche Grenzwert liegt bei 20 mg, die in der Bundesförderung für effiziente Gebäude formulierte Anforderung bei 15 mg.

Erreicht hat Ökofen die Verbrennungsoptimierung mit einer „ausgeklügelten Luftstromführung beziehungsweise -anreicherung in Kombination mit einer besonderen Brennkammerkonstruktion“, wie das Unternehmen in einer Mitteilung informiert. Geschäftsführer Stefan Ortner nennt außerdem die spezielle Zusammensetzung und die Materialien des Flammrohrs als technische Maßnahmen, damit eine flammlose Verbrennung funktioniert. Nähere Details will er nicht nennen. Drei Jahre habe das Forschungsteam an der Zero Flame-Technologie gearbeitet.

Ökofen will sie in der Modellreihe Pellematic Condens mit Leistungen zwischen 10 und 14 KW anbieten. Der Aufpreis soll bei 690 Euro liegen. „Vergleichbare Filtersysteme kosten mehr als das Doppelte“, sagt Ortner. Zudem profitieren die Käuferinnen und Käufer von einem Extra-Zuschuss der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Sie sieht einen Innovationsbonus von 5 % der förderfähigen Kosten vor, wenn eine Biomasseanlage weniger als 2,5 g Feinstaub pro m³ ausstößt. Für die Installationsbetriebe soll sich dagegen nichts ändern. Die neuen Kesselmodelle mit Zero Flame-Technologie lassen sich laut Ökofen genauso installieren und handhaben wie die vorherige Baureihe. [...]

 

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